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BenPed BLASEN-WISSEN

Wie Hydrokolloid-Blasenpflaster funktionieren

Hydrokolloid klingt technisch, lässt sich aber einfach erklären.

Schritt 1: Schutz vor Reibung

Das Pflaster bildet eine physische Barriere zwischen Haut und Schuh oder Socke. Weniger direkte Reibung kann die Stelle entlasten.

Schritt 2: Wundflüssigkeit aufnehmen

Hydrokolloid-Bestandteile können Flüssigkeit aufnehmen. BenPed beschreibt, dass Microcoll® bei Kontakt mit Exsudat ein Gel bildet.

Schritt 3: Ein feuchtes Wundmilieu unterstützen

Ein kontrolliert feuchtes Milieu kann die natürliche Heilung oberflächlicher Hautschäden unterstützen. Das bedeutet nicht, dass jede Wunde mit einem Blasenpflaster versorgt werden sollte.

Eine weißliche oder gelartige Verfärbung unter einem Hydrokolloidpflaster kann durch aufgenommene Wundflüssigkeit entstehen und ist nicht automatisch Eiter. Achten Sie zusätzlich auf Schmerzen, Rötung, Wärme und Geruch.

Fachbegriffe einfach erklärt

Hydrokolloid
Ein Material, das Wundflüssigkeit aufnehmen und dabei ein weiches Gel bilden kann.
Exsudat
Flüssigkeit, die aus geschädigter Haut oder einer Wunde austritt.
Epidermis
Die äußerste Hautschicht.
Hotspot
Eine durch Reibung warme, empfindliche oder gerötete Stelle, an der sich eine Blase entwickeln kann.
Wann medizinisch abklären lassen?
Bei deutlichen Infektionszeichen, zunehmender Rötung oder Wärme, Eiter, Fieber, starken Schmerzen, schlechter Durchblutung sowie bei Diabetes, Neuropathie oder erhöhtem Wundrisiko ärztlich abklären lassen. Maßgeblich sind die aktuellen Hinweise auf der Produktverpackung.

Quellenbasis: aktuelle BenPed-/Sixtem-Life-Informationen und aktuelle Sixtus-Italia-Produktangaben, ergänzt durch konservative praktische Wundpflegehinweise. Aktuelle Verpackungs- und Herstellerangaben haben bei Änderungen Vorrang.