BenPed Blasenpflaster
BenPed Blasenpflaster sind anatomisch geformte Hydrokolloidpflaster zum Schutz gereizter Haut und Blasen, die durch Reibung und Druck entstehen. BenPed verbindet die Produktlinie mit seiner Microcoll® Hydrokolloid-Technologie.
Was leistet ein Blasenpflaster?
Ein Hydrokolloidpflaster kann die Stelle gegen weitere Reibung abschirmen, Druck abpolstern und Wundflüssigkeit aufnehmen. Dabei kann sich eine gelartige Schicht bilden. Das ist etwas anderes als ein einfaches „Austrocknen“ der Blase.
Größere oder kleinere Form?
Größere anatomische Form
Sinnvoll bei breiteren Reibungszonen, häufig an der Ferse. Entscheidend sind Lage und tatsächliche Größe der Blase.
Kleinere anatomische Form
Praktisch für kleinere Druck- und Reibungsstellen, zum Beispiel an oder zwischen den Zehen.
Was Sie vermeiden sollten
- Nicht auf verschmutzte oder nasse Haut kleben.
- Nicht jede rote Stelle automatisch als einfache Reibungsblase behandeln.
- Belastung reduzieren, wenn Schmerzen, Rötung oder Schwellung deutlich zunehmen.
Fachbegriffe einfach erklärt
- Hydrokolloid
- Ein Material, das Wundflüssigkeit aufnehmen und dabei ein weiches Gel bilden kann.
- Exsudat
- Flüssigkeit, die aus geschädigter Haut oder einer Wunde austritt.
- Epidermis
- Die äußerste Hautschicht.
- Hotspot
- Eine durch Reibung warme, empfindliche oder gerötete Stelle, an der sich eine Blase entwickeln kann.
Bei deutlichen Infektionszeichen, zunehmender Rötung oder Wärme, Eiter, Fieber, starken Schmerzen, schlechter Durchblutung sowie bei Diabetes, Neuropathie oder erhöhtem Wundrisiko ärztlich abklären lassen. Maßgeblich sind die aktuellen Hinweise auf der Produktverpackung.
Quellenbasis: aktuelle BenPed-/Sixtem-Life-Informationen und aktuelle Sixtus-Italia-Produktangaben, ergänzt durch konservative praktische Wundpflegehinweise. Aktuelle Verpackungs- und Herstellerangaben haben bei Änderungen Vorrang.